Der Löwenzahn ist erntereif. Ich habe am Sonntag unsere Anbaugebiete besucht und festgestellt, dass der 26er Löwenzahn ein hervorragender Jahrgang ist. Er ist super gewachsen hat sich gut vermehrt und ist im Blütenstiel stabil, so dass einer erfolgreichen Ernte nichts im Wege steht.

Da es bei der Menge natürlich zu sehr viel mehr Arbeit kommt, müssen wir natürlich die Preise erhöhen. Auch das "zu den Feldern Radeln" ist natürlich sehr kostenintensiv geworden, ich will schon gar nicht von der fotografischen Dokumentation sprechen.
Aber wir erhöhen die Preise für den 26er Jahrgang moderat:
0,25g - 11,42€ plus Porto

Hier geht es zur WPM:
Der Sommer neigt sich langsam dem Ende und da wird es Zeit, dass die Zugziegen ( siehe Nackte Ziegen ) ihren Formationsflug schon einüben. Alle tragen zwar noch das Sommerkleid, aber nicht mehr lange und sie haben die Fellfarbe gewechselt. Und so ein Flug über Bayern und die Alpen hinweg ist gefährlich und muss gut vorbereitet sein.
In Willebadessen werden Kurzbeinziegen gezüchtet, diese haben den großen Vorteil , dass die Ställe im Doppelstockverfahren gebaut werden können. So passen die doppelte Anzahl an Ziegen in den Stall. Auch bei der Weidehaltung gibt es Vorteile, denn die Zäune müssen nicht mehr so hoch sein.
Der größte Nachteil ist aber, dass das Euter immer wund gescheuert wird und die Milch dann viel schneller sauer wurde. Von daher hat man die weitere Züchtung in diese Richtung unterlassen.
Was dem Tierwohl sehr entgegen kommt!
Windziegen sind eine faszinierende Ziegenart mit sagenhaftem Hintergrund.
Wissenschaftlich gesehen, sind sie eigentlich recht pragmatisch und halten bei Regenwetter immer ihr Hinterteil in den Wind. Dadurch werden Augen, Nase und Mund geschützt, was wir durchaus als Mensch auch nachvollziehen können.
In den Jahrhunderten hat sich aber nun die Sage entwickelt, dass man, wenn man in einer stürmischen Neumondnacht die Tiere auf der Weide aufsucht und ihnen am Hintern leckt, man nie wieder Gegenwind hat.
Wer so schmerzbefreit ist, dies glaubt und zu seinem (geldwerten) Vorteil in die Tat umsetzen will, nennt sich gerne auch Politiker. Damit haben wir auch schnell erklärt wo der zweite Name "Politikerziege" herkommt.
Immer wieder gab es die Behauptungen, dass die Streifen am Himmel entweder Kondensstreifen von Flugzeugen, oder Chemikalien zur Beeinflussung der Bevölkerung seien.
Nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen trifft dies aber nur bei einem geringen Teil zu, denn die Mehrheit der Streifen, vor allem im Frühjahr und im Herbst entsteht durch die Zugziegen:

Um schnell an Höhe zu gewinnen, besonders in der Nähe von Mittelgebirgen, können sie ihre Milch gesteuert abgeben und damit den Auftrieb erhöhen. So kommt es zu den weißen Streifen am Himmel. In der Hauptzugzeit, im September/Oktober sowie im März/April kommt es dann auch schon mal zu Mustern am Himmel, wenn sich mehrere Schwärme kreuzen.
Eine wissenschaftliche Sensation, da man lange rätselte, wie es die Ziegen schaffen, die erforderliche Flughöhe zu erreichen.
… ist doch immer wieder interessant. Besonders aufregend finde ich es, wenn einem die Wasserziegen da plötzlich gegenüber stehen. Wirklich eindrucksvolle Tiere!

Auch wenn diese Ziegen nicht unbedingt mit Sympathiepunkten hausieren gehen können, sondern oft ein wenig übel gelaunt wirken.